Verein zur Schaffung und Erhaltung 
von Grünflächen in Obermenzing 

Was wir gemeinsam mit Ihnen erreichen wollen:
· Erhalt der öffentlichen und privaten Grünflächen in Obermenzing und Umgebung
· Erhalt der Lebensqualität und Vielfalt von Obermenzing mit seinem historischen Ortskern und gewachsenen Vierteln.

Herzlich willkommen auf unserer Homepage!

Unsere Hauptziele sind 

 der Erhalt der öffentlichen und privaten Grünflächen in München-Obermenzing und Umgebung sowie der Erhalt der Lebensqualität und Vielfalt von Obermenzing mit seinem historischen Ortskern um St. Georg, der alten Dorfschmiede und dem „Alten Wirt“, Münchens ältestem Gasthaus und den anderen gewachsenen Vierteln.

Unser Hauptanliegen ist

der Erhalt des Charakters des hiesigen Gartenstadtviertels sowie dessen weitere Entwicklung und der Milieuschutz.

Zudem setzen wir uns im Bündnis Gartenstadt München für den Erhalt des Münchens eigenen Ortsbildes und eine Stärkung des Denkmalschutzes ein.



Ganz aktuell!


Plastikmüll-Entsorgung in Bayerns Landeshauptstadt München

10. November 2020

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Söder,
natürlich ist es Ihnen nicht entgangen, dass unsere Landeshauptstadt München schon seit
längerem ein handfestes Problem mit seinem Sammelsystem bei den Wertstoffen hat. Müll
liegt auf der Straße, öffentliche Grünanlagen werden als Müllkippen missbraucht und
ungeeignete Standorte verursachen Lärm, Schmutz, Ungeziefer und Zubringerverkehr mitten in reinen Wohngebieten. Das ist doch in erster Linie ein Thema der Kommunalpolitik, werden Sie sagen. Richtig! Aber gerade deswegen wollen wir Sie um Rat, Unterstützung und auch Hilfe bitten. Denn die Kommunikation mit der LH München und den jetzt politisch dort im Münchner Rathaus Verantwortlichen endet regelmäßig in Standardantwortbriefen und immer gleichen Textbausteinen. Gute Vorschläge und wohldurchdachte Initiativen werden regelmäßig mit in der Sache unsinnigen Argumenten, juristisch oberbelehrend und immer ohne Verantwortung zu übernehmen schlicht abgetan. Kurzum: ohne eine gewichtige Vermittlung durch Sie scheint uns kein Fortschritt in der bayerischen Landeshauptstadt möglich. Einzig die hiesigen Bezirksausschüsse sind als städtische Gremien zu diesem Thema bürgernah aktiv, allein auch ihre Fragenhierzu werden von der Spitze der LH München stereotyp und bürgerunfreundlich abgehandelt.
Die LH München setzt bei der Umsetzung des Verpackungsgesetztes auf das Bringsystem
und Wertstoffcontainer. Dies ist für eine Großstadt völlig ungeeignet. Alle großen Städte in
Bayern und in Deutschland haben deshalb längst ein Holsystem mit einer Gelben Wertstoff-
Tonne oder einem Gelben Wertstoff-Sack. München sammelt über sein Bringsystem nur beschämende 5 Kg Leichtverpackungen pro Einwohner, indes der Durchschnitt in Deutschland bei über 30 Kg pro Einwohner liegt. In München landet der Plastikmüll stattdessen in der Restmülltonne, wird dort entsorgt und dann verbrannt. Was sollen die Münchner Bürger auch tun, die Wertstoffcontainer sind zu wenige, vom Wohnplatz zu weit weg, fehlen vor allem in der Innenstadt, sind ständig voll und für bewegungsbeschränkte Menschen nicht erreichbar. So zahlen wir Bürger in der LH München doppelt Müllgebühren, zum einen als Lizenz auf die Verpackungen und zum anderen für den Plastikmüll in der Restmülltonne. Beim Verbrennen entsteht damit viel CÖ2 und es werden zusätzlich Umweltgifte freigesetzt, denn kein Filtersystem ist perfekt. Zudem empfehlen Stadträte der Grünen, so geschehen unlängst im Münchner Kommunalausschuss, den Plastikmüll lieber zu verbrennen, als zu trennen, da dieser sonst über das Duale System in den Weltmeeren entsorgt würde (SZ vom 30.10.2020). Nun wissen Sie aus Ihrer Zeit als Umweltminister, dass die Stoffströme des Dualen Systems kilogrammgenau streng kontrolliert und dokumentiert werden. Auch wurden von den Grünen-Stadträten zur Bestätigung ihrer Falschmeldung, Recyclingquoten verbreitet, die von den offiziellen Werten des Bayerischen Umweltministeriums erheblich abweichen. Das Umweltbundesamt hat zuletzt am 27.10.2020 die aktuellen Zahlen veröffentlicht, wonach in Deutschland 47,1 % der Kunststoffverpackungen recycelt werden. Die LH München ist davon
weit entfernt und bundesweit das blamable Schlusslicht. Natürlich ist es so, dass wir beim Recycling von Rohstoffen und einem Wertstoff-Kreislauf sicher noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten haben. Es ist aber unbestritten eine Technologie der Zukunft und mittelfristig ohnehin alternativlos. 
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, mittlerweile ist es doch längst parteiübergreifender, gesellschaftlicher Konsens, dass wir vernünftige Konzepte für einen nachhaltigen, ökologischen Umgang mit der Natur fördern müssen. Offensichtlich sieht das die Grün-Rote Mehrheit im Münchner Rathaus aber nur im Wahlkampf und in ihren Hochglanz-Broschüren so. Das Thema Plastikmüll ist uns und der Mehrzahl der Münchner Bürger allerdings zu wichtig, als dass es in München weiterhin liegenbleibt. Wann, so fragen wir, führt auch die LH München endlich die Gelbe Tonne/Gelben Sack ein und platziert reine Glascontainer nicht in schützenswerte Grünflächen, sondern nur dort, wo das Glas und die vollen Flaschen auch gekauft werden oder an lärmunsensiblen Plätzen? Braucht es dazu wirklich ein eigenes neues Bürgerbegehren, damit Nachbarn und Anwohner an den Containern in Wohngebieten aufatmen können sowie Schmutz und Lärm dann endlich ein Ende haben!
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, können wir Münchner Bürger auf Ihre Einflussnahme
und Unterstützung bauen? Nicht nur uns beiden ist das ein echtes Herzensanliegen!

Mit besten Grüßen

Ulrich Grasberger
www.muell-muenchen.de

Andreas Ellmaier
www.gruenflaechenverein.de


Streit um Erdbeerfeld – Bürgerinitiative in Obermenzing wehrt sich
gegen Baupläne der Stadt…


Auf dem Erdbeerfeld zwischen Ober- und Untermenzing sollen eine neue Realschule und eine neue Feuerwache gebaut werden. Zwei Bürgerinitiativen wehren sich mit 2.000 Unterschriften gegen die Neubaupläne der Stadt.


https://www.muenchen.tv/mediathek/video/diskussion-um-erdbeerfeld-buerger-wollen-bebauung-stoppen/


Nicht ganz dicht!
Protest gegen Nachverdichtung in München

BR Fernsehen, 20.10.2019, 17:45 Uhr

Die Mieten in München steigen und steigen und die Stadt muss reagieren. Das Rezept: Neu bauen, wo es irgendwie geht, auch in bestehende Wohngebiete. Nachverdichtung nennt sich das. Aber die Menschen, die dort schon wohnen, sind da ganz anderer Meinung.
"Meine Kollegin Angelika Schervier und ich haben alles in allem unsere Sache recht gut gemacht, weshalb ich allen, die den Beitrag gestern nicht live gesehen haben, jetzt empfehle, sich ihn jetzt in der BR-Mediathek nochmals anzuschauen. Die Reaktion auf diese Sendung hier bei uns im Münchner Westen ist jedenfalls durchweg fantastisch!" (ae)

https://www.br.de/mediathek/video/nicht-ganz-dicht-protest-gegen-nachverdichtung-in-muenchen-av:5dad6c965816ff001ae3aef9



Unsere bisherigen Aktivitäten:

Ende der systematischen Wohnraumvernichtung in Obermenzing und in den angrenzenden Münchner Nachbarstadtbezirken - Schreiben vom 11.02.2019 ans Planungsreferat nebst PE

Nachverdichtung und Forderung nach Anwendung der städtebaulichen Erhaltungssatzung auch für das nördlich der Verdistraße gelegene Obermenzing - Schreiben vom 24.01.2019 ans Planungsreferat  nebst PE und Berichterstattung in SZ online, SZ und HALLO/NWA

PE zum Volksbegehren für Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ und Berichterstattung im Samstagsblatt

Verbleib von Kloster und Bruderschaft des Heiligen Hiob von Pocaev bei Schloss Blutenburg am Obermenzinger Durchblickpark, Kloster und Bruderschaft brauchen unser aller Unterstützung - Unterschriftenaktion

Kein Flüchtlingsaufnahmelager an der Lochausenerstraße 12 - Schreiben an Sozialreferat und Unterschriftenaktion

Keine 280 Bettplätze in der Bauseweinallee 8 - Schreiben vom 12.01.2017 und Unterschriftenaktion und Berichterstattung im HALLO/NWA

Grünflächenerhalt an der Freseniusstraße beim S1-Haltepunkt Untermenzing - Schreiben vom 9.09.2014 und 9.08.2017 nebst Berichterstattung im HALLO/NWA

Links

Bündnis Gartenstadt München
Freunde Obermenzings e.V.